Es braucht Mut, um etwas zu bewegen. Es braucht flexible Köpfe und etwas von kühnem Draufgängertum, um Innovation neu zu denken. Und es braucht Mut zum Scheitern und keine Angst, alte Ideen über Board zu werfen, um noch einmal von vorne zu beginnen.

Innovationen vorantreiben – das ist die Arbeit von Eveline Steinberger-Kern und ihrem Team von „The Blue Minds Company“. Sie bauen Unternehmen auf und unterstützen bestehende Start Ups mit ihrer Expertise, Finanzierung und Marktzugang. Was Innovation 2017 heißt und wie die Prozesse ablaufen, erklärt sie auf der I-KNOW 2017.

Innovation ist nicht gleich Innovation

Nicht jede Art der Innovation führt zu einem gleichen Ergebnis. Innovationsprozesse könnten sogar unterschiedlicher nicht sein und man sollte sich als Unternehmen schon im Vorfeld Gedanken machen, wo man ansetzen möchte. Anhand der Effizienz-Innovation verbessert man seine Produktion oder seinen Vertrieb, man erreicht mehr mit weniger Aufwand. Die inkrementelle Innovation behandelt die Optimierung und Weiterentwicklung von bestehenden Produkten und Dienstleistungen. Laut Steinberger-Kern kann hier aber kein echtes Wachstum innerhalb eines Unternehmens entstehen. Dies schafft die disruptive Innovation.

Disruptive Innovation – der Schlüssel zu echtem Wachstum

Disruptiv heißt so viel wie störend und unterbrechend. Aber auch revolutionär. Den Durchschlag herbeiführend. Und genau das soll disruptive Innovation bewirken: Man blickt über den eigenen Tellerrand, um Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse zu entwickeln, die es so noch nicht gegeben hat. Innovationen dieser Art gelten als revolutionär, gestalten Märkte neu und schrecken nicht davor zurück, bestehende Leistungen zu verdrängen.

„The Blue Minds Company“ setzt in ihren strukturierten Innovationsprozessen darauf,  High Tech Trends mit der Industrie zu verbinden. Um herauszufinden, ob ein Business Modell überhaupt funktionieren kann, geht man möglichst schnell in eine Pilotphase. Das Risiko in einer Pilotphase ist überschaubar und das Team kann gemeinsam die Strategie evaluieren und zeitgerecht an den jeweiligen Rädchen drehen, um etwas wahrhaft Neues entstehen zu lassen.

„Österreichische Start Ups sind auf einem guten Weg. Doch um Innovation auf internationalem Level zu entwickeln, braucht es noch einige Schritte“

Game Changer auf internationalem Niveau

2017 auf herkömmliche Abläufe zu setzen ist der falsche Weg: „Neben einer guten Business Idee braucht es flexible Strukturen und die richtigen Köpfe in einem Team, um innovative Prozesse umzusetzen und gegebenenfalls schnell zu adaptieren“, erklärt Steinberger-Kern. Hat man ein geschäftliches Umfeld aus Menschen mit erfinderischer Denkweise geschaffen, kann es gut möglich sein, zu einem Game Changer auf internationalem Niveau zu werden.